Das Leitfähigkeitsmessgerät DIST3 von HANNA Instruments ist ein unverzichtbares Werkzeug für Imker, die die Qualität ihres Honigs, insbesondere von Honigtauhonigen, präzise analysieren und überwachen möchten. Dieses tragbare Gerät misst die elektrische Leitfähigkeit (EC) und die Gesamtsalzkonzentration (TDS), was entscheidend ist, um den Mineralgehalt zu bestimmen und somit zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig zu unterscheiden.
Die Leitfähigkeit wird nicht im Honig gemessen, sondern in einer Lösung. Sechs Gramm Honig in fünfundzwanzig Millilitern destilliertem Wasser.
Taschen-Leitfähigkeitsmessgerät Hanna® DIST3 mit einem Bereich von 0 bis 1999 µS/cm und einer Auflösung von 1 µS/cm. Es misst 175 × 41 × 23 mm und wiegt 95 Gramm.
01 · WAS GEMESSEN WIRD UND WARUM
Die elektrische Leitfähigkeit spiegelt unmittelbar den Mineralgehalt des Honigs — im Labor Asche genannt. Je mehr Mineral, desto mehr Strom fließt.
Und darin liegt der praktische Nutzen: Die Norm setzt die Schwelle bei 0,8 mS/cm. Darüber gilt der Honig als Honigtau- oder Kastanienhonig, darunter als Blütenhonig, mit einigen ausdrücklich genannten Ausnahmen. Eichen- und Steineichen-Honigtau liegen meist über 0,9 mS/cm.
02 · WIE GEMESSEN WIRD
Zuerst die Lösung: 6 Gramm Honig abwiegen und in 25 ml destilliertem Wasser lösen. Dieses Verhältnis entspricht der Referenzmethode.
Dann die Messung: einschalten, die Elektroden eintauchen und sanft rühren, um Blasen zu lösen. Der Wert gilt, wenn er fünf Sekunden stabil bleibt. Da die Leitfähigkeit temperaturabhängig ist, mit ruhiger, stabiler Probe messen und den Bezugswert bei 20 °C nehmen.
03 · DIE EINHEIT
Das Gerät liest in Mikrosiemens je Zentimeter, die gesetzliche Schwelle steht in Millisiemens. Die Umrechnung ist direkt: 0,8 mS/cm = 800 µS/cm, und das DIST3 reicht bis 1999 µS/cm — der für Honig maßgebliche Bereich ist also reichlich abgedeckt.
Nach jeder Messung die Elektroden mit destilliertem Wasser spülen und vor dem Wegräumen trocknen: eingetrocknete Zuckerreste sind die häufigste Ursache seltsamer Werte.
04 · WAS ES NICHT IST
Die Leitfähigkeit ist ein Parameter, kein Zertifikat. Sie hilft, eine Charge einzuordnen und zu entscheiden, ob sich eine Analyse lohnt — doch eine Kennzeichnung oder eine Reklamation trägt ein Laborbefund, keine Feldmessung.
Es läuft mit 4 Batterien zu 1,5 V für rund 200 Stunden Dauerbetrieb und passt in die Anzugtasche.
05 · VOR DEM KAUF
Ein Feldmessgerät, mit eigenem Verfahren:
| ✓ PASST | Honigtau von Blütenhonig unterscheiden und Chargen im eigenen Schleuderraum prüfen. |
| ✕ PASST NICHT | Messung im reinen Honig: Gemessen wird immer in der Lösung. |
| ⚠ NICHT ENTHALTEN | Weder destilliertes Wasser noch Waage noch Kalibrierlösungen. |
| Produkt | Taschen-Leitfähigkeitsmessgerät Hanna® DIST3 |
|---|---|
| Bereich | 0 bis 1999 µS/cm |
| Auflösung | 1 µS/cm |
| Genauigkeit | ± 2 % vom Endwert, bei 20 °C |
| Probe | 6 g Honig in 25 ml destilliertem Wasser |
| Honigtau-Schwelle | 0,8 mS/cm · 800 µS/cm |
| Stromversorgung | 4 Batterien zu 1,5 V · rund 200 Stunden |
| Maße | 175 × 41 × 23 mm · 95 g |
| Referenz | HI98303 |

Das Leitfähigkeitsmessgerät DIST3 von HANNA Instruments ist ein unverzichtbares Werkzeug für Imker, die die Qualität ihres Honigs, insbesondere von Honigtauhonigen, präzise analysieren und überwachen möchten. Dieses tragbare Gerät misst die elektrische Leitfähigkeit (EC) und die Gesamtsalzkonzentration (TDS), was entscheidend ist, um den Mineralgehalt zu bestimmen und somit zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig zu unterscheiden.
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